Samstag, 4. März 2017

Blogparade: Wir verlieren Neurosen!

Habt ihr große Macken und Neurosen? Und habt ihr schon mal versucht, eure Neurosen zu bewältigen oder stören sie euch nicht weiter? Stellt euch vor, ihr werdet plötzlich aus eurem gewohnten Umfeld herausgerissen und mit all euren Neurosen konfrontiert. So geht es Maike in der romantischen Komödie „Jagen, Sammeln und Verlieben“ von Julia Jenner.   

Maike versucht, immer alles im Griff zu haben und für alle Notfälle gerüstet zu sein. Mückenspray, Solarladegerät für euer Smartphone, Medikamente etc. gehören zu ihrer Standart-Ausrüstung. Und dann verschlägt es Maike durch eine Zeitreise mitten in die Steinzeit und ihr kompletter Notfallplan wird über den Haufen geworfen. Plötzlich muss Maike alle ihre Neurosen, ihren Ekel vor Ungeziefer, ihren Drang, ständig in Wikipedia zu recherchieren etc. überwinden und sich zusammen mit drei eigenwilligen „Mitreisenden“ in der Steinzeit zurechtfinden. Meine Rezension zum Buch folgt in den nächsten Tagen!


Passend zu der romantischen Komödie hat die Autorin Julia Jenner zur Blogparade „Wir verlieren Neurosen“ aufgerufen. Die Teilnehmer wollen ihre Neurosen erkennen und sich gezielt damit auseinandersetzen. 



Eine meiner Neurosen ist, dass ich eine gewisse (Sammel-)Leidenschaft für Lippenstifte hege. Im Bad, im Schrank im Büro und in allen Handtaschen tummeln sich unzählige Lippenstifte. Bei Dm und Douglas hüpft gelegentlich ein Lippenstift in den Einkaufskorb und durch manche Beautybox, die ihr hier ja auch öfters zu sehen bekommt, gibt es weiteren Zuwachs – häufig in recht intensiven Farben. Ich mag Lippenstifte – allerdings trage ich sie nur selten, denn ich finde mich damit immer so extrem geschminkt. Anders als ein kräftiges Augenmakeup finde ich Lippenstift immer schnell too much… Um meinen Sammelwahn und meine Schüchternheit, die Lippenstifte wirklich zu tragen, zu überwinden, habe ich mir folgendes überlegt: jeden Tag Lippenstift tragen. Auch die ausgefallenen Farben. Und auch in der Arbeit. Ok, die ganz krassen Farben vielleicht eher am Wochenende im Supermarkt… und hier werde ich meine Erfahrungen mit euch teilen.

Der Cheatfaktor ist bei der Aktion übrigens (leider?) ziemlich hoch, denn ich habe genug dezente Farben fürs Büro ;) Und nein, auf dem folgenden Bild sieht man bei weitem nicht alle Lippenstifte...




Am ersten Tag meiner Challenge, einem Freitag, wurde es ein relativ neutraler Gloss fürs Büro. Man muss es ja nicht gleich übertreiben ;) wie erwartet fiel das den Kollegen nicht weiter auf, den so bin ich ja doch öfters mal unterwegs. Am Samstag wurde es dann ein rotes Exemplar von Mary Kay. Eine kräftigere Farbe, die gut zu meinen Lippen passt,  aber nicht zu auffällig ist. Bei der samstäglichen Supermarkt-Tour ist das ja kein Problem ;) Etwas unwohl fühlte mich mit einem knallroten Exemplar in der Autowerkstatt, dort fällt es halt doch ziemlich auf. Im Büro folgten dann wieder ein paar dezentere Farben, so langsam habe ich mich an den Lippenstift und regelmäßige Kontrollblicke in den Spiegel gewöhnt. Ein Lipgloss wanderte bei der Gelegenheit gleich in den Müll, da er schon etwas muffig war. Man sollte doch öfters mal seine Schminksammlung kontrollieren ;)

Langsam gingen mir dann doch die „unauffälligen“ Farben aus. Die Rettung für mein Projekt war dann das Faschingswochenende, denn zum Kostüm kann es auch mal eine knallige Farbe sein. Auch das lange freie Wochenende war perfekt, um sich mal mit einem violetten Ton auf die Straße zu trauen. Oder warum nicht mal mit roten Lippen zu Ikea?!

Das gezielte Durchprobieren aller Lippenstifte und Lipglosse habe ich mal wieder einige Schmuckstücke meiner Sammlung entdeckt. Und man gewöhnt sich tatsächlich ein wenig an den Anblick mit Lippenstift – Außenstehende stören sich ja eigentlich eh nicht daran, man muss nur die eigene Schüchternheit überwinden. Außerdem habe ich mal wieder einen Überblick über meine Sammlung bekommen, denn ich neige dazu, Lippenstifte (und auch Lippenpflege) quer über alle meine Handtaschen zu verteilen. Nun ja, ich packe einen Lippenstift in die Tasche und da bleibt er dann – und beim nächsten Ausgehen packe ich den nächsten Lippenstift dazu. Da sammelt sich auch gewichtsmäßig manchmal einiges zusammen…

Was habt ihr denn für Neurosen und Macken? Habt ihr euch schon mal überlegt, euch gezielt mit einer Macke auseinanderzusetzen? Morgen könnt ihr bei Stefanie nachlesen, wie sie mit ihren Macken umgeht und gestern hat uns Sharon etwas über ihre Sucht nach der Serie NCIS L.A. erzählt. Und Live-Updates der Teilnehmer zu ihren Neurosen könnt ihr auch in der zugehörigen Facebook-Veranstaltung mitverfolgen!

1 Kommentar:

  1. so geht es mir teilweise mit Nagellack ;-) da ist auch immer einer schöner wie der andere HAHA :-)

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