Montag, 6. März 2017

Rezension: Jagen, sammeln und verlieben von Julia Jenner

Titel: Jagen, sammeln und verlieben
Autor: Julia Jenner
Verlag BoD - Books on Demand
Umfang: 428 Seiten (Taschenbuch)
Preis: 12,99 EUR

Klappentext:

Und Maike dachte, sie hätte Probleme! Kein Kerl, kein Kind, kein fester Job, und das mit Mitte Dreißig. Aber schlimmer geht immer. Die leicht überspannte Journalistin gerät in einen Zeittunnel und landet mit einem aufgeblasenen Professor, einer prolligen Oma und einem langhaarigen Naturburschen in der Steinzeit. Mit ihren schrägen Schicksalsgenossen steht Maike nun vor ernsten Herausforderungen.
Wie überleben wir in der Wildnis ohne Zentralheizung?
Woher kommt das Essen, wenn es keinen Supermarkt gibt?
Wie finden wir heraus, ob uns die neuen neolithischen Nachbarn verspeisen oder kennenlernen wollen?
Doch schon bald plagt Maike eine noch viel wichtigere Frage:
Wie rasiere ich mir hier die Beine für ein vielversprechendes Date?

Durch einen Zeitstrudel werden die Journalistin Maike, Professor Haberdank, die resolute Ela und der Steinzeitfan und Hobby-Schnurkeramiker Gregor mitten in die Steinzeit befördert. Ohne die Annehmlichkeiten der Gegenwart wie fließendes Wasser, Supermärkte, Hygieneartikel oder eine feste Behausung muss sich das Quartett plötzlich in der Wildnis zurechtfinden. Maike trifft dies ganz besonders hart, denn sie hasst Ungeziefer, hat Angst vor Krankheiten und möchte eigentlich auf alles vorbereitet sein – doch ihr Solarladegerät für Handy und Tablet ist in der Steinzeit nicht wirklich von Nutzen. Zum Glück ist Gregor ein echter Steinzeit- und Survival-Experte, der die Gruppe mit Essen versorgt und einen Crashkurs in überlebensnotwendigen Dingen wie Laubhütten Bauen, Jagen und Beeren und Wurzeln Sammeln geben kann. Der schüchterne Gregor scheint ein Auge auf Maike geworfen zu haben, doch diese bandelt stattdessen – auch um sich eine Unterkunft für den Winter zu sichern – mit einem Jäger aus der benachbarten Steinzeitsiedlung an.


Die romantische Komödie erzählt die Geschichte meist aus der Sicht der neurotischen Maike, wechselt aber zwischenzeitlich auch zu Gregor, Ela und dem Professor. Die Geschichte wird sehr humorvoll erzählt, nicht nur die Dialoge und Meinungsverschiedenheiten zwischen den Protagonisten, sondern auch Maikes Gedankengänge bringen einen regelmäßig zum Schmunzeln. Die Umgebung und die Lebensumstände, denen das Quartett in der Steinzeit ausgesetzt ist, werden anschaulich geschildert, sodass man sich gut in das Geschehen hineinversetzen und die Orte bildlich vorstellen kann.

Die Geschichte ist sehr kurzweilig, sodass man beim Lesen das Zeitgefühl verliert – auch in Bezug auf den Geschehensverlauf. Schnell hat man den Eindruck, mit Maike bereits mehrere Monate in der Steinzeit festzusitzen, obwohl erst ca. 3 Wochen vergangen sind. Gleichzeitig schafft es die Autorin, einen Spannungsbogen aufzubauen, sodass man dem Fortgang der Geschichte entgegenfiebert.

Die Komödie hat mich sehr gut unterhalten! Wenn ihr ein Buch sucht, das einfach nur gute Laune macht und gleichzeitig eine spannende Story bietet, dann kann ich euch „Jagen, sammeln und verlieben“ absolut empfehlen. Das Buch erhält von mir 5 von 5 Sternen.

Ich habe ein Rezensionsexemplar von der Autorin erhalten. Am Samstag habe ich euch außerdem in der Blogparade „Wir verlieren Neurosen!“ ein wenig von meiner kleinen Neurose erzählt.

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