In meinem letzten Beitrag zum Thema Joggen habe ich euch ja
schon erzählt, dass ich mich für den Women’s Run in München vorbereite. Gestern
war dann der große Tag.
Der Women’s Run findet jährlich in mehreren großen Städten
statt, die Veranstaltung in München ist quasi der Abschluss. Zur Auswahl stehen
5 km und 8 km. Ich habe mich nun zum dritten Mal für die 5 km Strecken
angemeldet. Die Anmeldegebühr (bei mir waren es 27,90 EUR, die Gebühr ist
gestaffelt – je eher man sich anmeldet, desto günstiger; für die Zeitmessung kommen nochmal 3 EUR dazu) enthält neben einem
brombeerfarbenen Laufshirt auch eine Goodiebag, die sog. Finishertasche. Beides
war mit dem diesjährigen Motto „Streckenkönigin“ beschriftet, welches mir gut
gefällt – das letztjährige Motto „Laufperle“ fand ich dagegen eher altbacken. Hier
seht ihr den Inhalt der Finishertasche, einem praktischen Sportsäckchen, und
mein Mottoshirt. Ich finde, die Goodiebag hat dieses Jahr etwas nachgelassen.
Die letzten beiden Jahre enthielt sie immer ein paar der süßen kleinen
Duschgels von Treaclemoon und auch eine Luxusgröße von Kneipp. Dieses Jahr waren
die Proben eherüberschaubar, lediglich den Schlauchschal finde ich praktisch –der
wird mir beim Joggen im Winter sicher gute Dienste leisten.
Vor dem Lauf konnte man in Ruhe durchs Women’s Village
bummeln, wo verschiedene Mitmach-Aktionen und Goodies geboten waren. So konnte
man sich auf einem Siegertreppchen mit einem pinken Pokal fotografieren, die
Haare flechten lassen, magnesiumhaltige Getränke kosten oder am
Kneipp-Glücksrad drehen und außerdem noch ein paar Pröbchen sowie ein
praktisches Schweißband mit einem extra Schlüsselfach und ein pinkes Krönchen einsammeln.
Nach einem gemeinsamen Warm-Up, das ich aber ausgelassen
habe, ging es an den Startblock, wo die Streckenköniginnen bereits dicht
gedrängt auf den Start warteten. Um 15:30 Uhr ging es schließlich los. Auf dem
ersten Kilometer war das Feld noch dicht gedrängt beieinander. Obwohl ich nicht
die schnellste Läuferin bin, musste ich mich oft an den anderen Teilnehmerinnen
vorbeischlängeln. Insgesamt kam ich in meinem Tempo aber gut mit der Masse mit
und hatte nicht das Problem, ständig ausgebremst zu werden. Eine Freundin, die
ein bisschen schneller läuft, hatte dagegen Schwierigkeiten, ihr normales Tempo
zu laufen und musste ständig ihren Weg durch die langsameren Läufer finden. An
einer Stelle kam es sogar vor, dass vier Mädels auf der Strecke nebeneinander
gingen und so fast die komplette Breite blockierten. Nun, der Women’s Run ist
eben nicht für die ambitionierten Profiläufer, aber ein bisschen Rücksicht
könnte man als langsamerer Teilnehmer ja schon nehmen.
Mit meiner Gesamtzeit bin ich sehr zufrieden, ich habe die 5
km in 33 Minuten und 32 Sekunden zurückgelegt und war damit ca. 6 Minuten
schneller als im Training. Das ganze Umfeld, die Stimmung, die anderen
Läuferinnen geben mir immer einen richtigen Energieschub und ich laufe deutlich
schneller als wenn ich alleine unterwegs bin. Und wenn die Ziellinie in Sicht
ist, nimmt man seine letzten Kräfte zusammen und sprintet über die Ziellinie.
Danach war ich ganz schön k.o., das könnt ihr mir glauben! Im Ziel gab es
reichlich Wasser, Obst und Erdinger alkoholfreies Weißbier zur Stärkung. Danach
hieß es noch die Finishertasche und die Urkunde einsammeln und ich sehnte mich
einfach nur noch nach einem Sitzplatz.
Mir hat der Women’s Run wieder viel Spass gemacht. Der Lauf ist
nicht nur eine gute Motivation für regelmäßiges Lauftraining, sondern spornt
einen auch zu Bestleistungen an.
Habt ihr auch schon mal an einem organisierten Lauf teilgenommen?
Ich wollte auch aber hatte Dienst am Wochenende. Vielleicht schaff ich es irgendwann einmal. Ich finde es ist eine tolle Veranstaltung bei der man viel Spaß haben kann. Und alles ist ein bisschen "Mädchen" eben. ;-)
AntwortenLöschenLG, Bettina